Mittwoch, 6. Oktober 2010

....„Der Ausbau der Hallerstraße ist ein sehr wichtiges Projekt, für das ich und die Gemeinde Thaur viele Jahre gekämpft haben“, freut sich Bgm. Giner. Durch die bessere Anbindung ist jetzt auch ein weiterer Ausbau des Thaurer Gewerbegebietes denkbar. Außerdem könnte man auch von der Thaurer Brücke eine neue Zufahrt nach Rum bauen......

dazu dieser Leserbrief an die Redaktion am 8.9.2010
Sehr geehrter Herr Fügenschuh
Die Ausführungen im Bezirksblatt bedürfen eines ergänzenden Kommentars:
1) Für den Vollanschluss des Thaurer Gewerbegebiets wird das Güteranschlussgleis Nord westlich der Köllenspergerstraße abgebrochen. Dieses Gleis wird aber im Falle einer langfristigen Weiterentwicklung eines zukunftssicheren Gewerbegebietes benötigt. Insofern ist das Argument für den Vollanschluss „ein weiterer Ausbau des Thaurer Gewerbegebiets denkbar“ nicht zutreffend, da gerade dadurch diese Entwicklung verunmöglicht wird (zumindest, wenn man immer von der Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene spricht).
2) Zum Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel ist festzustellen, dass in den mittlerweile bekannten Plänen zum Vierspurausbau der Hallerstraße soweit erkennbar die Trasse für die Regionalbahn südlich der Hallerstraße nicht wirklich berücksichtigt wurde, da dort Leitungen und Durchlässe verlaufen, die beim Bau wieder kostspielig verlegt werden müssten.
So mag zwar, wie Sie selbst sagen, am weiteren Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel kein Weg vorbeiführen; jeder Weg dorthin wird aber mit Einzelentscheidungen (im Zweifel für den Autoverkehr?) nachhaltig erschwert.

Nun.
Immerhin hat vielleicht auch dieses Nachbohren zu einem konkreterem Statement beigetragen, dass zwar unangnehm ist, man jedoch nicht als in Stein gehauen betrachten darf. Vielleicht sind die Aussagen zum Spatenstich des Hallerstraßenausbaus darin begründet. Interessant ist in diesem Zusammenhang, was man unter den Suchbegriffen "Inkompetenz" und "Hallerstraße" findet .....

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